
Bürste mit der Katze, nicht gegen sie…
Machst du das bei dir auch?!
Ich würde mich selbst niemals grob oder ohne Pause bürsten. Auch ich brauche dabei Ruhe, Zeit und das Gefühl, jederzeit innehalten zu dürfen. Warum sollte es unserer Katze anders gehen? Wir können nur erahnen, wie unangenehm sich starkes Ziehen im Fell anfühlt – vielleicht beobachten wir Abwehr, Unruhe oder Weggehen. Doch wirklich wissen können wir nicht, wie schmerzhaft oder übergriffig sich ein solches Bürsten für die Katze anfühlt. Genau deshalb verdient sie beim Bürsten Geduld, Achtsamkeit und ein Tempo, das sich für sie gut anfühlt. Fellpflege darf kein Aushalten sein, sondern ein Moment, in dem Vertrauen wachsen kann.
Wenn Bürsten bereits Stress bedeutet
Allerdings ist das Thema Bürsten & Fellpflege, bei so vielen schon innerlich mit Stress verbunden, dass einfach durchgezogen wird. Das ist natürlich verständlich, und trotzdem hilft dir diese Vermeidungstaktik wie so oft leider gar nicht…
Das passiert nicht nur mental, sondern eben auch praktisch mit der Bürste. Auch da ziehen viele einfach die Bürste durchs Fell, frei nach dem Motto: Wat mut, dat mut…
Das wird jedoch selten zu einer entspannten Katze führen. Eine Katze ist ein majestätisches, selbstständiges Wesen und so will sie auch verehrt werden. Das heißt mit Ruhe und kurzen Bürstenstrichen, kommst du viel weiter, als wenn du „einfach durchziehst“.

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